Um den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis zu maximieren, setzt das Projekt auf eine differenzierte Kommunikationsstrategie. Dabei werden Stakeholder aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Studierendenschaft gezielt eingebunden, um einen Austausch auf Augenhöhe zu gewährleisten.
1. Governance & Strategischer Dialog
Die Verzahnung von Forschung und Hochschulsteuerung steht im Fokus der Projektleitung durch Vizepräsidentin Prof. Dr. Anja Schlömerkemper (JMU).
- Direkter Transfer: Ergebnisse fließen unmittelbar in die Hochschulgovernance ein.
- Vorstandsanbindung: Der Kanzler der JMU wird als Vorstandsmitglied des WueLAB vierteljährlich über Fortschritte informiert, um eine strategische Implementierung zu sichern.
2. Hochschulweite Kommunikation & Partizipation
Um alle Statusgruppen der beteiligten Verbundhochschulen zu erreichen, werden etablierte und interaktive Formate genutzt:
- Interaktive Formate: Die fest installierte WueLAB-Mitmachwand lädt zum direkten Dialog ein.
- Social Media & News: Aktuelle Einblicke liefert der Instagram-Kanal @wuelab_uniwue.
- Interne Medien: Berichterstattung erfolgt regelmäßig in Journalen wie einBLICK (JMU) und Fokus Orange (THWS) sowie über den Newsletter der Förderlinie.
3. Vernetzung & Transfer in die Fachwelt
Das Projekt teilt Wissen über die Campusgrenzen hinaus:
- Wissenschaftliche Community: Fachpublikationen und Konferenzbeiträge sichern den wissenschaftlichen Diskurs.
- Netzwerkarbeit: Ergebnisse (z. B. zu nachhaltiger Beschaffung) werden über die landes- und bundesweiten Netzwerke BayZeN und DG HochN verbreitet.
- Best Practice: Ein grafischer Leitfaden dokumentiert gelungene Kommunikationsformen als Orientierungshilfe für andere Institutionen.
4. Fokus Lehre: Praxisnahe Studierendenbeteiligung
Studierende werden nicht nur informiert, sondern werden selbst zu Akteuren der Transformation:
- Innovative Lehre: Einbindung über Vorlesungen, die Law Clinic Transformationsrecht sowie digitale und praktische Formate.
- Reallabore vor Ort: An Teststationen (Bodenschauprofile, Lerninseln, Agroforstflächen) erwerben Studierende Praxiswissen und beteiligen sich aktiv an der Datenerhebung.
5. Befähigung des wissenschaftsstützenden Personals
Für eine dauerhafte Verstetigung der Maßnahmen wird die Verwaltung gezielt integriert:
- Workshops & Runde Tische: Gemeinsame Erarbeitung von Lösungen auf Basis der Forschungsergebnisse.
- Tools & Schulungen: Geplante Schulungen zum WebGIS-System befähigen Mitarbeitende, fundierte Entscheidungen zur CO₂-Speicherung und nachhaltigen Campusplanung zu treffen.