Konzept der Zusammenarbeit innerhalb des Konsortiums sowie mit anderen projekt-relevanten Akteuren (insbesondere mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Statusgruppen)

Zusammenarbeit & Transfer: Gemeinsam für eine nachhaltige Transformation

 

Die Basis für unsere effektive Projektumsetzung ist die enge Verzahnung der drei Schwerpunktthemen (SP I–III). Durch einen kontinuierlichen Wissensaustausch und starke Netzwerke stellen wir sicher, dass innovative Nachhaltigkeitslösungen dauerhaft in der Hochschullandschaft verankert werden.

 

Strategische Projektstruktur

 

Der Projektablauf ist auf maximale Transparenz und Partizipation ausgelegt:

  • Meilensteine: Strukturierter Prozess vom Kick-off-Workshop über regelmäßige digitale Arbeitstreffen bis hin zum großen Abschlussworkshop.
  • Intensiver Austausch: Die Projektleitung erweitert die monatlichen Sprecher:innen-Runden auf regelmäßige Treffen aller Principal Investigators (PIs), um den Informationsfluss zwischen allen Arbeitspaketen zu optimieren. Ferner werden auch dei wissenschaftlichen Mitarbeitenden bei den Treffen mit eingebunden.
  • Netzwerksteuerung: Aktive Einbindung und Steuerung von Aktivitäten in überregionalen Netzwerken wie BayZeN und DG-HochN.

 

Die Schwerpunkte im Überblick

 

SP I: Strategie, Stakeholder & Recht

Dieser Bereich bildet das organisatorische Rückgrat und die Schnittstelle zur Hochschulpolitik.

 

  • Dialogformate: Organisation von Runden Tischen und Treffen mit Hochschulleitungen sowie Stakeholdern (u. a. JMU-Rechenzentrum, Gründerzentrum ZDI).
  • Change Management: Das WueLAB fungiert als thematische Schnittstelle und intensiviert den wissenschaftlichen Austausch zu „Kulturen der Nachhaltigkeit“ (u. a. mit der Universität Tübingen und dem SUNRISE LAB).
  • Transformationsrecht: Die Law Clinic Transformationsrecht bietet regelmäßige interne Sprechstunden an und vernetzt sich bundesweit, unter anderem mit der Leuphana Universität Lüneburg.

 

SP II: Verwaltung & Interdisziplinäre Lehre

Hier steht die praktische Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien im Fokus.

CO₂-Reduktion: Gezielte Workshops mit Hochschulverwaltungen zur Entwicklung und Implementierung effektiver Klimaschutzstrategien.

 

  • Innovative Lehre: Stärkung der interdisziplinären Lehre durch gemeinsame Veranstaltungen auf Aktionsflächen.
  • Expertise-Bündelung: Gemeinsame Entwicklung von Lösungen durch die JMU und die HSWT zur Förderung innovativer Nachhaltigkeitspraktiken.

 

SP III: Digitale Tools & Nachhaltige Beschaffung

Die digitale Transformation dient als Enabler für ökologische Ziele.

 

  • Digitaler Zwilling: Weiterentwicklung und Integration des digitalen Zwillingsmodells (Einzonenmodell der THWS) an der JMU und HSWT. Das Modell wird sukzessive für weitere Hochschulen (z. B. HfM Würzburg) geöffnet.
  • Wissen für alle: Bereitstellung eines bundesweit zugänglichen digitalen Leitfadens für nachhaltige Beschaffungs- und Entsorgungspraktiken.

 

Praxiskooperation: Enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft (z. B. memo AG), um Theorie und Praxis zu vereinen.

 

  • Unsere Partner & Netzwerke: Unsere Arbeit wird durch starke Partnerschaften und Letters of Intent (LOI) getragen. Dazu zählen unter anderem:
    • Hochschulleitungen: Kanzler der JMU und Präsident der HSWT.

  • Wissenschaft & Forschung:
    • Universität Tübingen, Leuphana Universität Lüneburg, SUNRISE LAB.
  • Praxis & Infrastruktur:
    • JMU-Rechenzentrum, Gründerzentrum ZDI, Hochschule für Musik Würzburg, memo AG.